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13. Juni 2026

Wolt Provision und die provisionsfreie Alternative: dein eigener Bestellkanal

Wolt bringt deinem Restaurant Sichtbarkeit bei neuen Gästen, behält aber von jeder Bestellung zwischen 15 und 35 Prozent Provision ein. Bei einem Warenkorb von 40 Euro gehen also 6 bis 14 Euro an den Marktplatz. Dieser Beitrag erklärt, wie du als provisionsfreie Alternative zur Wolt Provision deinen eigenen markeneigenen Bestellkanal aufbaust. Ein Punkt ist dabei entscheidend: Das Ziel ist nicht, den Marktplatz zu verlassen, sondern neben ihm einen Kanal zu öffnen, der dir gehört.

Wolt soll weiter im Schaufenster bleiben, damit neue Gäste dich dort entdecken. Deine Stammgäste dagegen holst du in deinen eigenen provisionsfreien Online-Bestellkanal. Bei jeder Bestellung über deine eigene Website, deine App oder dein QR-Menü bleibt der volle Betrag bei dir. RestApp tritt hier nicht an die Stelle des Marktplatzes, sondern baut einen separaten Kanal, der dir gehört und 0 Prozent Provision kostet.

Wenn du das Thema in einem größeren Rahmen betrachten möchtest, ist unser Beitrag Marktplatz im Vergleich mit dem eigenen Bestellkanal ein guter Einstieg. In diesem Leitfaden siehst du dagegen konkret, wie Restaurants, die Wolt nutzen, ihre Provisionslast berechnen, ihren eigenen Kanal aufbauen und Gäste dorthin lenken. Wolt wächst in vielen Märkten schnell, und genau deshalb ist es langfristig der stärkste Schachzug, deinen eigenen Kanal jetzt aufzubauen.

Wie frisst die Wolt Provision deinen Umsatz auf?

Wolt verlangt pro Bestellung in der Regel zwischen 15 und 35 Prozent Provision. Der Satz richtet sich nach der Kategorie des Restaurants, dem Vertrag und der Teilnahme an Kampagnen. Kommen Lieferpauschale, Servicegebühr und Zahlungsabzüge hinzu, wird die Rechnung noch größer. Diese Posten tauchen in deinem Menüpreis nicht auf, gehen aber direkt von deiner Gewinnmarge ab.

Schauen wir auf ein konkretes Beispiel. Ein mittelgroßes Restaurant für Hausmannskost erhält über Wolt 600 Bestellungen im Monat, der durchschnittliche Warenkorb liegt bei 22 Euro. Der Monatsumsatz beträgt 13.200 Euro. Bei 25 Prozent Provision zahlt das Restaurant monatlich 3.300 Euro und im Jahr 39.600 Euro allein an Provision. Das entspricht dem Jahresgehalt einer Vollzeitkraft oder der Eröffnung einer neuen Filiale.

Am meisten schmerzt an der Provisionslast, dass du denselben Satz auch für deine treuesten Gäste zahlst. Wer jede Woche bei dir bestellt, braucht das Schaufenster des Marktplatzes längst nicht mehr und kennt dich ohnehin. Aber jedes Mal, wenn du diesen Gast über Wolt annimmst, zahlst du Provision dafür, einen Gast vorgestellt zu bekommen, den du bereits kennst.

Provisionsfreie Alternative zu Wolt: Was bedeutet dein eigener Kanal?

Eine provisionsfreie Alternative bedeutet nicht, den Marktplatz komplett aufzugeben. Dein eigener Kanal ist eine Bestellwebsite unter deiner Marke, deine eigene mobile App im App Store und bei Google Play sowie ein QR-Menü, das am Tisch oder auf der Verpackung gescannt wird. Bei einer Bestellung über diesen Kanal fällt keine Provision an einen Vermittler an, der gesamte Betrag bleibt bei dir.

Genau diesen Kanal baut RestApp auf. Dein provisionsfreies Online-Bestellsystem läuft unter deiner eigenen Domain, verbindet sich über Kassensystem und Cloud-POS mit deinem Küchen- und Kassenablauf und nimmt mit dem QR-Menü Bestellungen am Tisch oder von der Verpackung über einen einzigen QR-Code an. Der Gast sieht deine Marke, nicht das Logo des Marktplatzes.

Hier muss man ehrlich sein: RestApp zieht Bestellungen von Wolt nicht auf deinen eigenen Bildschirm und fasst sie nicht auf einem Bildschirm zusammen. RestApp ist ein separater Kanal, der neben dem Marktplatz läuft. Wolt bleibt das Schaufenster, RestApp wird deine eigene Verkaufsstelle mit 0 Prozent Provision. Um den Unterschied der beiden Kanäle zu verdeutlichen, zeigt der Beitrag Lieferando und Uber Eats Provision im Vergleich mit deiner eigenen Website dieselbe Logik anhand anderer Marktplätze.

Wem gehören die Gästedaten? Der Unterschied zwischen Marktplatz und eigenem Kanal

Bei einer Bestellung über Wolt bleiben Telefonnummer, Adresse und Bestellhistorie des Gastes beim Marktplatz. Du kannst diesen Gast nicht direkt erreichen, ihm keine Kampagne schicken und ihn nicht zurückgewinnen. Der Gast hat eigentlich beim Marktplatz gekauft und nicht bei dir, dein Restaurant ist dort nur eine von vielen Optionen.

In deinem eigenen Kanal kehrt sich das um. Die Gästedaten bleiben bei dir. Wer wie oft bestellt, welches Produkt bevorzugt wird, wer schon länger nicht mehr da war, das alles siehst du. Mit diesen Daten kannst du die Werkzeuge für Treue und Promotionen nutzen und Gäste mit Punkten, Rabatten und besonderen Kampagnen zurückholen.

Gleichzeitig wirst du in deinem eigenen Kanal nicht direkt neben deinen Wettbewerbern gelistet. Auf dem Marktplatz sieht der Gast, sobald er dich öffnet, gleich darunter drei ähnliche Restaurants und vergleicht über den Preis. Auf deiner eigenen Website und in deiner App gibt es dagegen nur dein Menü, deine Marke und dein Angebot. Um diesen Unterschied im Detail zu sehen, kannst du dir unseren Beitrag provisionsfreies Online-Bestellen für Restaurants ansehen.

Wie baust du deinen eigenen Kanal Schritt für Schritt auf?

Der erste Schritt ist, eine Bestellwebsite und eine mobile App unter deiner eigenen Marke online zu bringen. Mit RestApp gibst du dein Menü, deine Fotos und deine Preise einmal ein, und Website, App und QR-Menü beziehen sich aus demselben Menü. Wenn du dein digitales Menü aktualisierst, wird jeder Kanal sofort aktualisiert, ohne Preisunterschiede oder Verwirrung über ausverkaufte Artikel.

Der zweite Schritt sind Zahlung und Betrieb. Mit Online-Zahlung zahlt der Gast per Karte, der Betrag geht direkt an dich, ein Zahlungsabzug des Marktplatzes entfällt. Die Bestellung läuft auf deinem Kassensystem und Cloud-POS ein, wird an die Küche weitergegeben, und den Lieferprozess steuerst du von dort aus. Für den Einstieg kannst du das System mit kostenlos testen anhand deines echten Menüs ausprobieren.

Der dritte Schritt ist, die Kosten zu sehen und zu entscheiden. Auf der Seite Preise siehst du die Kanalkosten als feste Größe, es entsteht keine prozentual steigende Ausgabe wie bei der Provision, wenn deine Bestellungen zunehmen. In unserem Beispiel mit 600 Bestellungen im Monat bedeutet eine feste Kanalgebühr statt Provision, dass du den Großteil der jährlich 39.600 Euro an Provision in der Tasche behältst.

Wie holst du Gäste vom Marktplatz in deinen eigenen provisionsfreien Kanal?

Die Strategie ist einfach: Nutze den Marktplatz für die Sichtbarkeit bei neuen Gästen und hole diesen Gast bei der zweiten Bestellung in deinen eigenen Kanal. Leg in jedes Paket, das über Wolt kommt, eine kleine Karte mit dem QR-Code deiner eigenen Website. Auf der Karte sollte ein klares Angebot stehen, zum Beispiel: Bei der nächsten Bestellung über unsere eigene Website wartet ein Extra auf dich.

Füge deine eigene Webadresse auf Bon und Verpackungsetikett hinzu. So findet dich der Gast beim nächsten Mal direkt, ohne durch das Schaufenster des Marktplatzes gehen zu müssen. Mit dem Programm für Treue und Promotionen, das du in deinem eigenen Kanal aufbaust, sammelt der Gast bei jeder Bestellung Punkte und bekommt einen Grund, wiederzukommen. Um ein Treueprogramm von Grund auf aufzubauen, zeigt unser Beitrag Wie richtet man ein Restaurant-Treueprogramm ein Schritt für Schritt den Weg.

Mach diese Verlagerung ehrlich: Es geht nicht um eine gegen die Regeln des Marktplatzes verstoßende Umleitung, sondern darum, deinem eigenen Gast deinen eigenen Kanal vorzustellen. Wenn der Gast bei der zweiten oder dritten Bestellung auf deine eigene Website wechselt, bleiben 100 Prozent dieser Bestellungen bei dir. Der Marktplatz sorgt für das erste Kennenlernen, dein eigener Kanal übernimmt die Beziehung.

Wie arbeiten Wolt und dein eigener Kanal zusammen?

Das richtige Konzept macht beide nicht zu Konkurrenten, sondern zu Ergänzungen. Wolt bringt dich zu Gästen, die dich noch nicht kennen. Diese Sichtbarkeit hat einen Preis, und es ist sinnvoll, diese Provision als Kosten für die Gewinnung neuer Gäste zu betrachten. Dein eigener Kanal dagegen empfängt die Stammgäste, die dich bereits kennen, mit 0 Prozent Provision.

In der Praxis betreiben viele Restaurants beide Kanäle parallel. Wie du deine Marktplatz-Integration und dein Menümanagement einrichtest, dafür ist die Seite Wolt Integration dein Anlaufpunkt. Gleichzeitig hältst du deine eigene Website online, gewinnst neue Gäste über den Marktplatz und lenkst die Stammgäste in deinen eigenen Kanal.

Dieses Gleichgewicht verändert mit der Zeit die Zusammensetzung deines Umsatzes. Anfangs kommen die meisten Bestellungen vielleicht vom Marktplatz, mit den Monaten wandern treue Gäste in deinen eigenen Kanal und deine gesamte Provisionslast sinkt. Um das Thema konzeptionell zu vertiefen, fügt unser Beitrag Leitfaden für ein provisionsfreies Online-Bestellsystem das ganze Bild zusammen.

Das Wolt Schaufenster im Vergleich mit deinem eigenen provisionsfreien Kanal

Marktplatz (Wolt)

  • Zwischen 15 und 35 Prozent Provision pro Bestellung
  • Telefonnummer, Adresse und Daten des Gastes bleiben beim Marktplatz
  • Du wirst auf derselben Seite neben konkurrierenden Restaurants gelistet
  • Der Gast merkt sich die Marke des Marktplatzes, nicht deine
  • Keine Möglichkeit zur Rückgewinnung oder zu direkten Kampagnen
  • Starkes Schaufenster für die Sichtbarkeit bei neuen Gästen

Dein eigener Kanal mit RestApp

  • 0 Prozent Provision bei Bestellungen über deinen eigenen Kanal, 100 Prozent des Betrags bei dir
  • Die Gästedaten bleiben bei dir, du gewinnst sie über Treue zurück
  • Auf deiner eigenen Website erscheinen nur dein Menü und deine Marke
  • Eigene markeneigene Website, iOS- und Android-App, QR-Menü
  • Feste Kanalgebühr; die Kosten steigen nicht mit mehr Bestellungen
  • Läuft neben dem Marktplatz, ersetzt ihn nicht

Wichtigste Punkte

  • Wolt verlangt pro Bestellung zwischen 15 und 35 Prozent Provision; ein Restaurant mit 600 Bestellungen im Monat kann im Jahr einen fünfstelligen Eurobetrag allein an Provision zahlen.
  • RestApp tritt nicht an die Stelle des Marktplatzes, sondern baut daneben einen separaten Bestellkanal unter deiner eigenen Marke mit 0 Prozent Provision auf.
  • In deinem eigenen Kanal bleiben die Gästedaten bei dir, du wirst nicht direkt neben deinen Wettbewerbern gelistet und 100 Prozent des Betrags gehen an dich.
  • Strategischer Weg: Nutze den Marktplatz für die Sichtbarkeit bei neuen Gästen und hole Stammgäste über eine QR-Karte im Paket, die Webadresse auf dem Bon und Treuepunkte in deinen eigenen Kanal.
  • RestApp zieht keine Marktplatz-Bestellungen auf deinen eigenen Bildschirm und fasst sie nicht zusammen; beide Kanäle laufen parallel, dein eigener Kanal wird deine provisionsfreie Verkaufsstelle.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Wolt Provision?+

Die Wolt Provision liegt in der Regel zwischen 15 und 35 Prozent pro Bestellung; der Satz richtet sich nach der Kategorie des Restaurants, dem Vertrag und den Kampagnen, an denen es teilnimmt. Dazu können Lieferpauschale und Zahlungsabzüge kommen, weshalb die tatsächlichen Kosten höher ausfallen als der angegebene Satz.

Zieht RestApp Wolt Bestellungen auf meinen eigenen Bildschirm?+

Nein. RestApp zieht Bestellungen von Wolt nicht auf dein eigenes POS oder deinen Bildschirm, sammelt sie nicht und fasst sie nicht auf einem Bildschirm zusammen. RestApp ist ein separater Kanal, der neben dem Marktplatz läuft: Es baut unter deiner eigenen Marke Website, App und QR-Menü auf, und bei Bestellungen über diesen eigenen Kanal zahlst du 0 Prozent Provision.

Muss ich Wolt aufgeben?+

Nein. Die empfohlene Strategie ist, Wolt als Schaufenster zu behalten und daneben deinen eigenen provisionsfreien Kanal zu öffnen. Der Marktplatz stellt dich neuen Gästen vor; Stammgäste dagegen holst du auf deine eigene Website und in deine App und sparst dir bei diesen Bestellungen die Provision.

Wie hole ich Gäste vom Marktplatz in meinen eigenen Kanal?+

Leg eine Karte mit dem QR-Code deiner eigenen Website in die Paketverpackung, schreib deine Webadresse auf Bon und Etikett und biete in deinem eigenen Kanal Treuepunkte an. Wenn der Gast bei der zweiten Bestellung über deine eigene Website geht, bleibt der gesamte Betrag bei dir. Dabei geht es nur darum, deinem eigenen Gast deinen eigenen Kanal vorzustellen.

Ist die Provision in meinem eigenen Kanal wirklich null?+

Bei Bestellungen über deine eigene Website, deine App oder dein QR-Menü fällt keine Vermittlerprovision an; 100 Prozent des Betrags bleiben bei dir. Auf Seiten von RestApp gibt es statt einer prozentualen Provision eine feste Kanalgebühr, die du auf der Preisseite einsehen kannst, das heißt deine Kosten steigen nicht, wenn deine Bestellungen zunehmen.

Zahlen Sie keine Provision mehr auf Ihre Bestellungen

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