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16. Juni 2026

Uber-Eats-Provision und die provisionsfreie Alternative: dein eigener Bestellkanal

Uber Eats ist einer der bekanntesten Marktplätze für Lieferdienste. Für die Reichweite zu neuen Gästen, für Sichtbarkeit und für eine fertige Lieferinfrastruktur ist die Plattform durchaus wertvoll. Doch die Provision, die du bei jeder Bestellung zahlst, frisst deinen eigentlichen Gewinn spürbar an. In diesem Beitrag rechnen wir aus, was die Uber-Eats-Provision deinen Umsatz wirklich kostet, und zeigen dir den Weg, dieselbe Bestellung mit 0 Prozent Provision anzunehmen: deinen eigenen provisionsfreien Online-Bestellkanal.

Eines vorweg, ganz klar: Dein eigener Kanal ersetzt Uber Eats nicht, er läuft daneben. Uber Eats bleibt das Schaufenster und bringt neue Gäste; du holst diese Gäste anschließend in deine eigene, provisionsfreie Bestellung unter deiner eigenen Marke. Genau hier setzt RestApp an: ein eigener Bestell-Shop, eine iOS- und Android-App und deine QR-Speisekarte als ein dir gehörender, separater Verkaufskanal.

Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie die Marktplatz-Anbindung mit RestApp aussieht und warum es am profitabelsten ist, beide Kanäle parallel zu fahren. Wenn dich die Provisionslogik im Detail interessiert, wirf auch einen Blick auf unseren Vergleich von Marktplatz und eigenem Bestellkanal.

Wie hoch ist die Uber-Eats-Provision und was kostet sie das Restaurant wirklich?

Marktplätze arbeiten nicht mit einem einzigen Satz. Die Servicegebühr pro Bestellung bewegt sich je nach Vertrag und Servicepaket meist zwischen 15 und 35 Prozent. Kommen Teilnahmen an Aktionen, Gebühren für eine bessere Platzierung in der Liste sowie Zahlungs- und Transaktionsabzüge hinzu, steigen die effektiven Kosten noch weiter. Der Gewinn, den du auf den Menüpreis aufschlägst, fließt also unbemerkt an den Kanal.

Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an. Nehmen wir einen Imbiss in einer belebten Innenstadtlage, der über Uber Eats täglich 40 Bestellungen erhält, bei einem durchschnittlichen Warenkorb von 28 Euro. Das ergibt rund 33.600 Euro Umsatz pro Monat. Setzen wir die Provision im Schnitt mit 28 Prozent an, bleiben allein an Provision etwa 9.400 Euro pro Monat und damit fast 113.000 Euro pro Jahr beim Marktplatz hängen.

Dieser Betrag kann höher sein als die Jahreskosten einer Vollzeitkraft, als das Startkapital für eine zweite Filiale oder als eine Kücheninvestition. Das Problem ist nicht, dass es eine Provision gibt, sondern dass dir der eigene Kanal fehlt, der diese Kosten senkt. Unser Vergleich zur Marktplatz-Provision gegenüber dem eigenen Shop, der die Provisionslogik genauer aufschlüsselt, ist dafür ein guter Einstieg.

Drei versteckte Kosten neben der Marktplatz-Provision

Die Provision ist nur die Spitze des Eisbergs. Die erste versteckte Kosten sind die Gästedaten. Bei einer Bestellung über Uber Eats bleiben Telefonnummer, Adresse und Bestellhistorie des Gastes beim Marktplatz; du erreichst diesen Gast nicht direkt und kannst für eine erneute Bestellung keine eigene Aktion fahren. Der Gast wird zum Kunden der Plattform, nicht zu deinem.

Die zweite Kosten ist der Wettbewerb. Auf der Marktplatzseite stehst du nicht mit deiner eigenen Marke, sondern in derselben Liste wie Dutzende Mitbewerber. Selbst wenn dich ein Gast einmal wählt, kann er bei der nächsten Bestellung zu einem anderen Restaurant abwandern, das gerade einen Rabatt anbietet. Statt Markentreue aufzubauen, landest du in einem dauerhaften Preis- und Aktionswettlauf.

Die dritte ist der Verlust an Preisflexibilität. Schlägst du die Provision auf den Menüpreis, wirkst du teuer; tust du es nicht, schmilzt dein Gewinn. In einem Kanal, den du mit deinem eigenen Kassen- und Cloud-POS-System steuerst, bestimmst dagegen du allein über Preis, Speisekarte und Aktion. Wenn du diese drei Kosten einzeln sehen möchtest, hilft dir unser Vergleich von Marktplatz und eigenem Kanal.

Was RestApp leistet und was nicht: eine ehrliche Einordnung

Räumen wir zuerst ein Missverständnis aus. RestApp zieht die bei Uber Eats eingehenden Bestellungen nicht in deinen Bildschirm, sammelt sie nicht ein und bündelt sie nicht in einem Panel. Eine Marktplatzbestellung bleibt beim Marktplatz. Das Versprechen von RestApp ist keine Zusammenführung von Bestellungen, sondern der Aufbau deines eigenen, vom Marktplatz vollständig unabhängigen Kanals mit 0 Prozent Provision.

Mit RestApp bekommst du deinen eigenen Bestell-Shop, deine markeneigene iOS- und Android-App, eine QR-Speisekarte, die du auf den Tisch oder in die Verpackung legen kannst, sowie ein cloudbasiertes Kassen- und EPOS-System. Bei jeder Bestellung über diesen Kanal bleiben 100 Prozent des Betrags bei dir; keine Provision wird abgezogen. Auch Telefonnummer, Adresse und Bestellhistorie des Gastes gehören dann direkt dir.

Die Strategie ist also einfach: Nutze Uber Eats weiterhin für die Sichtbarkeit gegenüber neuen Gästen und hole den Gast, der zum Stammkunden wird, in deinen eigenen provisionsfreien Kanal. Die beiden sind keine Konkurrenten; der eine ist das Schaufenster, der andere der eigentliche Kanal, der deine Kasse schützt. Unser Leitfaden zum provisionsfreien Online-Bestellsystem erklärt diese Logik von Anfang bis Ende.

Die Schritte zum Aufbau deines eigenen provisionsfreien Kanals als Uber-Eats-Alternative

Der erste Schritt ist, deine Speisekarte zu digitalisieren. Mit RestApp legst du deine Produkte, Varianten und Preise einmal an; dieselbe Speisekarte läuft in deinem Bestell-Shop, in deiner App und in der QR-Speisekarte. Du erhältst eine vom Marktplatz unabhängige, vollständig von dir kontrollierte digitale Speisekarte.

Der zweite Schritt ist, Bestellung und Zahlung zu aktivieren. Über die Online-Zahlung zahlt der Gast per Karte, und die Bestellung läuft direkt in die Küche. Lieferzonen, Mindestbestellwert und Öffnungszeiten legst du selbst fest. All das richtet sich nicht nach den Regeln des Marktplatzes, sondern nach deinem Betrieb.

Der dritte Schritt ist, den Kanal fest in deinen Betrieb einzubauen. Du kannst sofort starten, indem du RestApp kostenlos testest, und die Preisoptionen auf der Preisseite prüfen. Nach der Einrichtung beginnt die eigentliche Arbeit: Gäste in diesen Kanal zu lenken. Genau darüber sprechen wir im nächsten Abschnitt.

Praktische Wege, Uber-Eats-Gäste in den eigenen Kanal zu holen

Die wirksamste Methode sind physische Kontaktpunkte. Lege eine QR-Karte auf die Lieferverpackung, die zu deinem Bestell-Shop und deiner App führt: 'Bei deiner nächsten Bestellung provisionsfreier Preis und ein Getränk gratis'. Drucke deine eigene Shop-Adresse unten auf den Bon. Der Gast mag dein Essen ohnehin schon; zeig ihm einen Weg, der ihm direkt deine Tür öffnet.

Die zweite Methode ist der Anreiz. Den Rabatt, den du auf dem Marktplatz nicht geben kannst, kannst du in deinem eigenen Kanal geben, weil es keine Provision gibt. Ein Rabatt auf die erste Bestellung über deinen Shop, kostenlose Lieferung oder Punkte sind der schnellste Weg, den Gast herüberzuholen. Das lässt sich mit den Werkzeugen für Treue und Aktionen automatisieren.

Die dritte Methode ist die Treueschleife. Der Gast, der über deinen eigenen Kanal bestellt, sammelt Punkte, erreicht ab einer bestimmten Schwelle eine Belohnung und kommt wieder. So wird aus dem 'einmaligen' Gast vom Marktplatz dein Stammgast. Eine Anleitung Schritt für Schritt findest du in unserem Beitrag Wie richtet man ein Treueprogramm fürs Restaurant ein.

Beide Kanäle parallel fahren: wann welcher?

Die richtige Aufstellung lautet nicht 'entweder Marktplatz oder eigener Kanal', sondern beide in der richtigen Rolle zu nutzen. Sieh Uber Eats als Entdeckungskanal für Gäste, die dich noch nicht kennen und zum ersten Mal bestellen. Dort zu bleiben hat einen Wert für Sichtbarkeit und den Zustrom neuer Gäste, und das leugnen wir nicht.

Dein eigener provisionsfreier Kanal ist dagegen für regelmäßige Gäste, die dich ohnehin schon mögen. Wenn jede Wiederholungsbestellung über deinen eigenen Shop läuft, bleibt der Gewinn, an dem die Provision nagt, in deiner Tasche. Das Ziel ist nicht, den Marktplatz abzuschalten, sondern den Anteil der Wiederholungsbestellungen langsam in deinen eigenen Kanal zu verschieben. Die Logik dieses Übergangs haben wir im Beitrag provisionsfreie Online-Bestellung für Restaurants ausführlich behandelt.

Auf der Betriebsseite steuerst du das Bestellaufkommen sowie Tisch- und Lieferbons über ein Cloud-EPOS in einer einzigen Disziplin und siehst klar, welcher Kanal wie viel einbringt. Die Details dieser Zwei-Kanal-Struktur findest du auf der Seite zur Marktplatz-Anbindung von RestApp.

Uber-Eats-Marktplatz gegenüber deinem eigenen RestApp-Kanal

Marktplatz (Uber Eats)

  • Etwa 15 bis 35 Prozent Provision pro Bestellung
  • Du stehst in derselben Liste wie deine Mitbewerber
  • Telefonnummer, Adresse und Daten des Gastes bleiben beim Marktplatz
  • Begrenzte Preis- und Aktionsflexibilität, die Regeln gehören der Plattform
  • Treue und Rückgewinnung liegen nicht in deiner Hand
  • Vorteil: Sichtbarkeit für neue Gäste und ein fertiges Schaufenster

Dein eigener RestApp-Kanal

  • 0 Prozent Provision bei Bestellungen über deinen eigenen Kanal, 100 Prozent des Betrags bei dir
  • Shop, iOS-/Android-App und QR-Speisekarte unter deiner eigenen Marke
  • Gästedaten (Telefon, Adresse, Historie) gehören vollständig dir
  • Preis, Speisekarte und Aktion bestimmst du allein
  • Mit Treuepunkten und Aktionen gewinnst du Stammgäste zurück
  • Kein Ersatz für den Marktplatz, sondern ein separater Kanal daneben

Wichtigste Punkte

  • Die Uber-Eats-Provision liegt in der Regel zwischen 15 und 35 Prozent; bei 40 Bestellungen pro Tag und einem Warenkorb von 28 Euro kann der jährliche Provisionsverlust über 110.000 Euro liegen.
  • RestApp zieht keine Marktplatzbestellungen ab und bündelt sie nicht; es baut einen dir gehörenden, separaten Kanal mit 0 Prozent Provision auf. Bei einer Bestellung über deinen eigenen Kanal bleiben 100 Prozent des Betrags bei dir.
  • Auf dem Marktplatz bleiben Gästedaten und Markentreue bei der Plattform; in deinem eigenen Kanal gehören Telefonnummer, Adresse und Bestellhistorie dir.
  • Die richtige Strategie ist nicht, den Marktplatz abzuschalten: Uber Eats soll als Schaufenster Sichtbarkeit bringen, den Stammgast holst du in deinen eigenen provisionsfreien Kanal.
  • Eine QR-Karte auf der Verpackung, die Shop-Adresse auf dem Bon und Treuepunkte sind die drei praktischsten Wege, den Gast in deinen eigenen Kanal zu holen.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Uber-Eats-Provision genau?+

Der Provisionssatz hängt von Vertrag und Servicepaket ab und liegt in der Regel zwischen 15 und 35 Prozent pro Bestellung. Kommen Teilnahmen an Aktionen, Gebühren für eine bessere Listenplatzierung und Zahlungsabzüge hinzu, steigen die effektiven Kosten weiter. Deinen genauen Satz musst du in deinem Marktplatzvertrag prüfen.

Bündelt RestApp meine Uber-Eats-Bestellungen auf einem Bildschirm?+

Nein. RestApp zieht Marktplatzbestellungen nicht in deinen Bildschirm und bündelt sie nicht. Die Funktion von RestApp ist, deinen eigenen, von Uber Eats vollständig unabhängigen Bestellkanal mit 0 Prozent Provision aufzubauen (Shop, App, QR-Speisekarte, EPOS). Die Marktplatzbestellung bleibt weiterhin beim Marktplatz.

Muss ich Uber Eats schließen, wenn ich meinen eigenen Kanal eröffne?+

Nein, beide arbeiten zusammen. Es ist sinnvoll, Uber Eats für die Sichtbarkeit gegenüber neuen Gästen offen zu halten. Deinen eigenen provisionsfreien Kanal nutzt du dagegen, um Stammgäste herüberzuholen. Das Ziel ist, den Anteil der Wiederholungsbestellungen langsam in deinen eigenen Kanal zu verschieben und so den Provisionsverlust zu senken.

Zahle ich bei einer Bestellung über meinen eigenen Kanal wirklich keine Provision?+

Bei Bestellungen über deinen eigenen Bestell-Shop, deine App oder deine QR-Speisekarte, die du mit RestApp eröffnest, fällt keine Marktplatzprovision pro Bestellung an; 100 Prozent des Betrags bleiben bei dir. Es gelten nur das Abonnement und die üblichen Transaktionsgebühren des von dir gewählten Zahlungsdienstleisters; Einzelheiten findest du auf der Preisseite.

Wie hole ich einen Marktplatzgast in meinen eigenen Kanal?+

Der wirksamste Weg sind physische Kontaktpunkte und Anreize: Lege eine QR-Karte auf die Verpackung, die zu deinem Shop führt, drucke deine Shop-Adresse auf den Bon und biete einen Rabatt oder Treuepunkte exklusiv für deinen eigenen Kanal an. Da du keine Provision zahlst, kannst du hier den Vorteil bieten, den du auf dem Marktplatz nicht geben kannst.

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